Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 1 - 01.09.2017

Antikriegstag: Europa ist Erfolgsgeschichte für friedliches Zusammenleben

Seit 1957, also seit 60 Jahren, begehen die Gewerkschaften den 1. September als Antikriegstag. Sie blicken zurück in die Geschichte und erinnern an den Beginn des Zweiten Weltkrieges, der mit 80 Millionen Toten unermessliches Leid über die Menschen brachte. Für Joachim Sopha, den Vorsitzenden des Flensburger DGB-Stadtverbandes und Ludwig Hecker von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes ist der 1. September aber auch Bekenntnis zu Frieden, Demokratie und Freiheit. „Und dafür ist unser vereintes Europa die Erfolgsgeschichte, in der wir auf sieben Jahrzehnte friedlichen Zusammenlebens zurückblicken“, sagte Joachim Sopha vor zahlreichen Zuhörern am Mahnmal Harrislee-Bahnhof. Weltweit ist die Friedensordnung brüchig geworden und immer mehr gewalttätige Konflikte und Kriege sind im Gange: „An die Schreckensbilder dürfen wir uns nicht gewöhnen“.

Die Verteidigungsausgaben zu erhöhen, sei jedoch der falsche Ansatz. Stattdessen müssten politische, wirtschaftliche und ökologische Krisen frühzeitig erkannt und mit friedlichen Mitteln abgewendet werden. „Krieg wird aber auch in den Köpfen und Herzen vorbereitet, deshalb müssen wir Hetzern und gewalttätigen Stimmungsmachern eine Absage erteilen“, meinte Joachim Sopha mit Blick auf die anstehende Bundestagswahl.

Unten angefügt findet ihr die Rede von Joachim Sopha als pdf.

 

 

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Gewerkschafter, VVN, und Parteien legen kränze zum Gedenken nieder ph

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Joachim Sopha, DGB-Stadtverbandsvorsitzender spricht zu den Teilnehmerinnen. ph

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Ludwig Hecker, VVN-BdA spricht ebenfalls. ph

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Blumen zum Gedenken und zur Mahnung ph


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