Deutscher Gewerkschaftsbund

24.01.2018

Für Arbeitszeit-Souveränität und mehr Entgelt

Die IG Metall erhöht den Druck im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie. In allen norddeutschen Bundesländern gab es heute Warnstreiks - auch in Flensburg. Vor der FSG versammelten sich 500 Beschäftigte aus mehreren Metallbetrieben zu einem Warnstreik. Sie wollen damit unterstreichen, wie ernst sie es mit der Forderung nach 6 Prozent mehr Entgelt und Arbeitszeitsouveränität meinen. "Die Beschäftigten wollen Arbeitszeiten, die zu ihrem Leben passen. Die Option, für Familie, Pflege oder Gesundheitserhalt auch mal weniger zu arbeiten, passt genau in die Zeit", macht IG Metall-Bevollmächtigter Michael Schmidt deutlich. Die Arbeitgeber hätten jetzt die Möglichkeit, mit einem modernen Tarifvertrag ein Zeichen zu setzen und Fachkräfte in ihren Betrieben zu halten. Außerdem sei die wirtschaftliche Situation in den Unternehmen so gut, dass vielfach von "Partystimmung" die Rede sei. "Die Arbeitgeber können sich nicht immer nur die Rosinen rauspicken, sie müssen auch was zurückgeben", betonte Ralf Sasse, Betriebsratsvorsitzender bei der FSG. Er wies darauf hin, dass Arbeitsbelastung und Flexibilität ständig zunehmen würden. "Wir geben deshalb keine Ruhe bei der Wahloption für geringere Arbeitszeit und Rückkehr zu Vollzeit." Auch Claudia Zaetschky von ver.di und Susanne Uhl vom DGB unterstützten dieTarifforderungen der Metaller als richtig und zeitgemäß.

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Michael Schmidt, IG Metall spricht beim Warnstreik vor der FSG ph

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"Menschen vor Profite" - genau ph

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Rote Fahnen sieht man besser... ph

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Susanne Uhl vom DGB unterstützt den Warnstreik mit kräftigen Worten. ph

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Ohne Mampf kein Kampf - Erbsensuppe muss sein! ph


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