Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 123 - 01.11.2019

DGB Frauen unterstützen Petition

Petition

an die Betreiber*innen und Entscheidungsträger*innen des zukünftigen Zentralkrankenhauses in Flensburg

Für ein niedrigschwelliges, medizinisch vielfältiges und würdevolles Versorgungsangebot bei Schwangerschaftsabbrüchen in Flensburg

Flensburg ist ein klinisches Oberzentrum mit fast 100.000 Einwohner*innen. Im Rahmen der Fusion von Diakonissenkrankenhaus und St. Franziskus-Hospital Flensburg soll das bisher einzige stationäre Angebot zur Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen wegfallen. Grundsätzlich müssen Frauen auch in Flensburg und im Umland das Recht haben, frei zu entscheiden, ob sie den Schwangerschaftsabbruch in einer Klinik oder in einer niedergelassenen Praxis vornehmen lassen möchten. Es kann nicht sein, dass dies im zukünftig einzigen Krankenhaus in Flensburg nicht mehr möglich sein soll!

Wir fordern deshalb:

• die Aufrechterhaltung des stationären Versorgungsangebotes zum Schwangerschaftsabbruch im neuen Zentralkrankenhaus

• die medizinische Grundversorgung unabhängig von Glaubensgrundsätzen

• die Enttabuisierung von Schwangerschaftsabbrüchen

Unterschreibt die Online-Petition hier!

Erstunterzeichner*innen: Verena Balve, Gleichstellungsbeauftragte Stadt Flensburg; Ute Morgenroth, Referentin Evangelisches Frauenwerk SL-FL; Anne Redmann, Leiterin pro familia – Beratungsstelle Flensburg; Utta Weißing, Gleichstellungsbeauftragte Gemeinde Harrislee; Petra Bargheer-Nielsen, Gleichstellungsbeauftragte Kreis Schleswig-Flensburg; Frauennotruf Flensburg; Frau & Beruf Flensburg; DGB Frauenausschuss Flensburg


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