Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - - 29.11.2021

Gabriele Wegner als Regionsgeschäftsführerin des DGB Schleswig Holstein Nordwest gewählt. Laura Pooth ist neue Vorsitzende des DGB Nord.

Gabi

Ulf Stephan

Auf der Delegiertenversammlung in Timmendorfer Strand hat der DGB Nord die Weichen für die kommenden vier Jahre gestellt und Vorsitzende und Geschäftsführer*innen neu gewählt. Die Delegierten wählten die Spitzen der DGB Regionen Schleswig-Holstein Nordwest, Schleswig-Holstein Südost, Kiel Region, Rostock-Schwerin, Vorpommern, Ost-Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg.

„Ich bin schon seit dem September 2002 beim DGB und hatte jetzt Anfang des Jahres die Gelegenheit eine Region zu übernehmen. Ich habe noch einmal einen kompletten Perspektivenwechsel erlebt und fühle mich hier oben in Schleswig Holstein total wohl.“ freut sich Gabriele Wegner.

„Die Zusammenarbeit mit den Mitgliedgewerkschaft und den Ehrenamtlichen in unseren Kreis- und Stadtverbänden läuft super! Wir haben im Laufe des Jahres trotz Corona jede Menge Pläne ausgearbeitet, wie wir mit den Problemlagen in unserer Region umgehen wollen. Uns beschäftigen zum Beispiel die Situationen bei den Werften, in den Krankenhäusern und die Energiepolitik rund um die erneuerbaren Energien, die in unserer Region ja eine besondere Rolle spielen.“ so Wegner, die daraufhin mit 100% der Stimmen in ihrem Amt bestätigt wurde.

 .

Ingo Laura Reiner

DGB

Laura Pooth ist neue Vorsitzende des DGB Nord. 88,37 Prozent der rund 100 Delegierten der DGB-Bezirkskonferenz stimmten für die einzige Kandidatin. Für Ingo Schlüter als ihren Stellvertreter stimmten 96,51 Prozent. Die Delegierten der Gewerkschaften treffen noch bis zum Abend im Rahmen der 7. Ordentlichen Bezirkskonferenz des DGB Nord in Timmendorfer Strand wichtige Personal- und Sachentscheidungen. Die Bezirkskonferenz ist das wichtigste Gremium der DGB-Gewerkschaften im Norden und findet alle vier Jahre statt.

 „Ich freue mich sehr über das große Vertrauen, das mir die Delegierten ausgesprochen haben“, sagte die neue DGB Nord-Vorsitzende Laura Pooth. „Zukunft gestalten heißt, für gute Arbeit für alle Menschen zu sorgen. Gute Arbeitsplätze sind sicher, mit Tariflohn und mitbestimmt. Tarifflucht dagegen ist rückwärtsgewandt. Die Arbeitgeber müssen begreifen, dass Tariflohn die Voraussetzung für Wachstum und Attraktivität im Wettbewerb um Fachkräfte ist. Die Politik muss dafür den notwendigen Rahmen setzen. Und sie muss endlich den Investitionsstau beheben. Denn Tariflohn und Investitionen sind zwei entscheidende Schlüssel für den Zusammenhalt der Gesellschaft.“


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