Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 08.03.2011

100 Jahre Frauentag - 20 Jahre Frauenfrühstück in Flensburg

100 Jahre Frauentag - 20 Jahre Frauenfrühstück in Flensburg
Die DGB-Frauen und die Beratungsstelle Frau & Beruf feierten in guter
Tradition am Sonntag, den 6. März 2011 zwei Jahrestage. 200 Gäste aus
Gewerkschaft und Verbänden kamen ins "Borgerforeningen". DGB-Chef Helmut
Hartmann sprach ein Grußwort und wies darauf hin, dass bereits die
Initiatorin des Frauentages Clara Zetkin einen Mindestlohn gefordert habe,
den es heute immer noch nicht gibt.
Claudia Menne vom DGB-Bundesvorstand war sichtlich beeindruckt von den vielen
Teilnehmerinnen und der guten Stimmung in Flensburg. Sie wies darauf hin,
dass in Sachen Gleichberechtigung von Mann und Frau in den vergangenen
hundert Jahren viel erreicht worden sei. Der erste Gleichstellungsbericht der
Bundesregierung hat jedoch doch eine Reihe von Schwachstellen entdeckt: bei
der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, der Kinderbetreuung und der Pflege
von Angehörigen hakt es, beim Einkommen hinken die Frauen trotz gleicher
Leistung hinterher, sie arbeiten häufiger als Männer in Minijobs und
Niedriglohn. "Die Frauenquote in Führungspositionen sollten wir nicht als
Untergang des Abendlandes diskutieren, sondern als Chance für die Wirtschaft
nutzen", so Claudia Menne.
Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, Musik und Gesang von "Moon-shine" und
ein witziger Sketch, selbstgemacht von Christa Iversen und Katharina
Petersen, machten den 100. Frauentag und das 20. Frauenfrühstück zu einem
Super-Ereignis in Flensburg.

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Perke Heldt und Christa Iversen begrüßen die Gäste

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DGB-Chef Helmut Hartmann spricht ein Grußwort

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Claudia Menne vom DGB-Bundesvorstand sprach über
Perspektiven in der Frauenpolitik

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Zahlreiche Gäste kamen zum Jubiläum und fühlten sich
sichtlich wohl

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