Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 01.09.2020

Antikriegstag: Blumen zum Gedenken

Zum Gedenken an den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges am 1. September 1939 legten heute GewerkschafterInnen und Friedensfreunde Blumen am Mahnmal in Harrislee-Bahnhof nieder.

„Wir wollen die Erinnerung an die Opfer des Krieges und des Holocaust wachhalten und auf die besondere Verantwortung hinweisen, die Deutschland für den Frieden trägt“, sagte DGB-Vorsitzender Joachim Sopha vor zahlreichen TeilnehmerInnen. Den Rüstungsetat aufzustocken ist nach seiner Auffassung ein falsches Ziel. Vielmehr sollte in Arbeitsplätze in der Bauindustrie, dem Gesundheits- und Bildungswesen investiert werden. „Dadurch wird sozialer Friede gefestigt und gesellschaftliche Spaltung verhindert“, so Joachim Sopha. Aus der Geschichte lernen bedeute aber auch, wachsam zu bleiben und Ausgrenzung und Hassparolen keine Chance zu geben.

Ludwig Hecker von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund deutscher Antifaschisten erinnerte an die Geschichte von Harrislee-Bahnhof, von dem aus dänische Bürger 1944 in deutsche Konzentrationslager deportiert wurden.

Harrislee-Bahnhof

Gedenkstätte Harrislee-Bahnhof dgb


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