Deutscher Gewerkschaftsbund

02.09.2019

Kein Geld für Aufrüstung und Waffen!

Joachim Sopha

Joachim Sopha, DGB mw

 

 

„80 Jahre nach Beginn des grauenhaften Vernichtungskrieges der Nazis haben wir immer noch Anlass zu erinnern, wohin es führt, wenn blindwütiger Nationalismus, Menschenfeindlichkeit und Rassismus erstarken“, mahnte Flensburgs DGB-Vorsitzender Joachim Sopha am Antikriegstag. Den begehen die Gewerkschaften traditionell am 1. September am Mahnmal Harrislee-Bahnhof, um an den Beginn des Zweiten Weltkrieges zu erinnern. „1600 dänische Gefangene wurden 1944 von hier aus in deutsche Konzentrationslager deportiert“, erklärte Ludwig Hecker von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes den historischen Zusammenhang. Sie wurden Opfer der Nazis.

 

 

Als Zeichen des Respekts legten die rund 50 TeilnehmerInnen aus Dänemark und Deutschland Blumen am Mahnmal nieder.

 

Kranzniederlegung

v.l. Justus Klebe SPD, Kirsten Jordt SPD, Gaby Ritter Die Linke, Ludwig Hecker VVN, Joachim Sopha DGB mw

„Nie wieder Krieg – nie wieder Faschismus ist keine leere Phrase, sondern gerade in der heutigen Zeit ein Auftrag an uns alle“, betonte Joachim Sopha. Er kritisierte, dass der Wehretat auf zwei Prozent des BIP ausgeweitet werden solle. In fünf Jahren läge er dann bei 85 Milliarden Euro. „Statt für Aufrüstung und Waffen wäre so viel Geld besser angelegt, um die Ursachen für Krieg und Gewalt zu beseitigen“, betonte Joachim Sopha.


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